Sonntag, 15. November 2015

Table Mountain und Tschüss

Heute hat es das Wetter gut gemeint mit uns. Während es am Morgen noch viele Wolken hatte und auch ein bisschen regnete, riss es am Nachmittag auf, und wir hatten die Möglichkeit auf den Tafelberg zu gehen bei gutem Wetter. Vor allem aber hatte es auf der Bergspitze keine Wolken oder keinen Nebel. Die sonst üblichen langen Warteschlangen fehlten und wir waren Ruck-Zuck oben. Im Technikraum konnte man sehen, dass die Bahnanlagen von der schweizerischen Firma Graventa geliefert wurden.

Die Aussicht oben war beeindruckend und man konnte die ganze Stadt und die Umgebung bestens bestaunen. Kühl war es aber dennoch und ein scharfer Wind pfiff einem um die Ohren. 

Ein Tschüss an die superfreundlichen Leute hier und überall im Land, auch byby an Tafelberg, Kapstadt und Südafrika, danke für die vielen schönen Momente hier.  




   Auf der grünen Rasenfläche in der Mitte des Bildes tummelt sich so was wie ein Murmeli











Kap der guten Hoffnung

Der nächste Ausflug führte uns zum Kap der guten Hoffung. Auf dem Weg dorthin besuchten wir Frackträger in freier Wildbahn. In der Boulders African Penguin Colony in Simon's Town leben hunderte von Afrikanischen Pinguinen. Die kann man von Stegen aus beobachten, ohne sie wirklich zu stören. 

Weiter ging es zum Cape Point und zum Kap der guten Hoffnung. Am Cape Point ist die Kaphalbinsel zu Ende und der südlichste Punkt des Table Mountain National Parks. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch das Cape of Good Hope. Beide Punkte sind in einer sehenswerten und schönen Natur, aber da durch auch von vielen Besuchern belagert.

Der Weg zurück nach Kapstadt führte uns u.a. über den Chapman's Peak Drive. Dieser Strassenabschnitt verbindet Noordhoek und Hout Bay und gilt als eine der schönsten und spektakulärsten Küstenstrassen der Welt. Bis vor 100 Jahren galt es als absolut unmöglich in diese Felswände eine Strasse zu bauen. Zwangsarbeiter mussten dann in den 1920er Jahren diese Strasse errichten. Unpassendes Werkzeug und fehlende Vorsichtsmassnahmen forderten ihren Tribut, aber die Strasse konnte 1922 eröffnet werden. 

Das perfekte Wetter ermunterte uns nochmals nach Kapstadt ins Zentrum zu fahren, um den Tafelberg wolkenlos sehen und fotografieren zu können. Kapstadt ist eine lebendige und gelassene Stadt zugleich, der maritime Charakter zwischen zwei Ozeanen liegend hat uns fasziniert. Leider müssen wir uns nun von Kapstadt und Südafrika verabschieden, morgen geht's wieder retour in die Schweiz. Wir werden Land und Leute in sehr guter Erinnerung behalten und haben vor nochmals hierhin zu kommen. 
























Freitag, 13. November 2015

Cape Town Camps Bay & Stadtrundfahrt

Die Reise von Franschhoek Winelands via Stellenbosch nach Cape Town war kurz. Unser Hotel Le Gouverneur liegt in der Camps Bay direkt am Tafelberg und hat die perfekte Meersicht und einen relativ grossen Pool. Unsere Suite besteht aus Schlaf-, Wohn- und einem Esszimmer. Auf der Terrasse der Suite wird einem von den zwei Hoteliers Thomas und Johanne ein reichhaltiges Frühstück serviert. 

Am Abend spazierten wir runter zum Strand der hier Camps Bay heisst. An diesem Strandabschnitt hat es unzählige Läden, Restaurant, Bars und Pubs. Es wird alles angeboten was das "Strandherz" so begehrt. Wir entschieden uns, nach einem Hinweis unserer Hoteliers, für das Fischrestaurant "Codfather". Dort kann man die Fische frisch aussuchen an der Theke, die werden dann grilliert und mit Beilagen serviert. Das Essen war einmal mehr hervorragend.

Am Morgen machten wir eine Stadtrundfahrt mit den berühmten, roten doppelstöckigen Hop-On / Hop-Off Bussen. An verschiedenen Stellen sind wir ausgestiegen und haben die Stadt erkundet. Auch wurde einem im Bus die jüngere Vergangenheit zum Thema Apartheid (Trennung der Rassen) erklärt. Ein ziemlich unrühmliches Kapitel in diesem Land.






























Mittwoch, 11. November 2015

Hermanus Whale Coast und Franschhoek Wine Valley

Die Fahrt von Oudthoorn an die Whale Coast in den Ort Hermanus war ziemlich weit. Dafür belohnte uns diese Stadt mit tadellosem Sonnenschein, warmen Temperaturen und wenig Wind, was nicht selbstverständlich ist. Hier hatten wir vor mit einem Boot eine Whale Watching Tour zu unternehmen. Unser Guest House "On the Cliff" überraschte uns mit einem Zimmer erster Güte. Zimmer ist eigentlich falsch, es hatte einen Living Room, ein Schlafzimmer, ein Closet und ein Bad. Alles sehr grosszügig und schön. Der riesige Balkon mit Blick auf den Ocean war atemberaubend. 

Am 09.00 Uhr startete die Bootsfahrt, alle Passagiere mussten Schwimmwesten montieren. Der Kapitän erzählte beim Briefing so kann nichts passieren und die Rettungsinseln hätten für 4 Tage Proviant - na toll. Nein, nein das Schiff war in einem tiptopen Zustand. Die Bucht von Hermanus ist bekannt dafür, dass sich dort viele Wale tummeln, um ihre Jungtiere zur Welt zu bringen. Wir sahen dann auch einige weibliche Tiere mit Jungen und auch solche die aus lauter Lebensfreude aus dem Wasser gesprungen sind. Die Wale die man hier zu Gesicht bekommt sind Southern Right Whales, zu Deutsch Südkaper Wale. Right Whales heissen sie übrigens, weil die Walfänger sie so einfach töten konnten, da sie sehr friedlich sind.

Anschliessend ging es weiter in Richtung Stellenbosch, d.h. ins Ort Franschhoek im Wine Valley. Diese Gegend ist bekannt für seinen Wein und das gute Essen. Wir haben in einem wunderbaren Weingut mit dem klangvollen Namen "Grande Provence" degustiert und die Gegend genossen. Im Garten dieses Anwesens stehen haufenweise Kunstgegenstände herum, vom Schönsten. Nachtessen gab es dann im coolen Restaurant Roca des Weinguts "Dieux Donné", von dort aus hatte man einen wunderbaren Blick über das ganze Tal. 

Morgen geht's los in Richtung Cape Town...wir sind gespannt. 

   Hermanus Down Town


   Southern Right Wale - zu Deutsch Südkaper Wal

   Er ist ziemlich gross und er spritzt mächtig beim Eintauchen


   Hermanus "On the Cliff" unser Guest House 

   Aussicht aus unserem Zimmer!

   Blick ins Fanschhoek Wine Valley
 
   Unser Logie "Val d'Or Estate" Guest House. Auto = unser fahrbarer Untersatz

   Wine Tasting im noblen Weingut "Grande Provence"




   Nachtessen im Restaurant des Weingut "Dieux Donné" 


















Montag, 9. November 2015

Oudthoorn

Der Weg führte uns heute etwas weg von der Küste in die Region der Kleinen Karoo ins Städtchen Oudtshoorn. Hier ist das Zentrum der südafrikanischen Straussenzucht. Einst waren Straussenfedern in Europa begehrte Modeartikel. Die reichen "Federbarone" konnten sich traumhafte Paläste erbauen, von denen heute noch einige zu bewundern sind. Unsere Unterkunft Mooiplaas Guesthouse ist diesem üppigen Stil nach empfunden. Die Besitzer dieses Guesthouse betreiben auch eine Straussenfarm inkl. Straussen Show, Führungen und Verkauf von Straussenartikeln aller Art, inkl. sackteuren Damenhandtaschen. 

Die Führung brachte uns die Aufzucht der Tiere näher, auch konnten wir die Tiere wörtlich hautnah erleben. Ruth z.B. steht auf einem Bild auf einem Straussenei, das kann anscheinend bis zu 130 kg Gewicht schadlos absorbieren. Ich "durfte" auf einem Strauss Platz nehmen, keine Angst das Tier ist sich auch schwerere Personen gewohnt. Straussenjokeys zeigten uns dann, wie auf diesen Tieren geritten wird, unglaublich die rennen bis 60 km schnell.  




   Jöööhhh! Dieser Kleine ist erst 5 Tage alt.




   Fütterung der Raubtiere !!!